Deutschland verfehlt knapp Elektroschrott EU-Sammelquote von 45 Prozent

853.000 Tonnen Elektroaltgeräte wurden im Jahr 2018 laut Umweltbundesamt (UBA) in Deutschland gesammelt. Dies entspricht einer Sammelquote von 43,1 Prozent, womit Deutschland das EU-Sammelziel von 45 Prozent leicht verfehlt.

Größte Lücke bei den Haushaltsgroßgeräten und im gewerblichen Bereich

Das Verfehlen der Sammelquote hat mehrere Ursachen: Besonders groß ist mit fast einer halben Million Tonne die Lücke zwischen den in Verkehr gebrachten Geräten und den gesammelten Altgeräten bei Kühlschränken und anderen Haushaltsgroßgeräten wie Waschmaschinen.

Bei den gewerblichen Geräten liegt die Lücke bei etwa 240.000 Tonnen und die Sammelquote damit nur bei circa 25 Prozent; hier besteht allerdings auch keine kostenlose Rücknahmepflicht des Handels oder der Kommunen.

Eine unbekannte Menge an Altgeräten wird außerdem über nicht zertifizierte Schrottplätze und illegale Sammler erfasst und fehlt somit in den ordnungsgemäßen Sammelmengen.

Unser weee full-service hilft Ihnen dabei, eine gesetzmäßige und umweltschonende Rücknahme Ihrer Altgeräte sicherzustellen (oder umzusetzen). Damit leisten wir einen maßgeblichen Beitrag zur Erreichung der EU-Sammelquote für Elektroschrott.

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Rückgabe für Verbraucher nicht attraktiv genug

Dazu kommt, dass immer noch vor allem kleinere Altgeräte falsch im Hausmüll (Restmüll) entsorgt werden. Landen diese etwa in der grauen oder gelben Tonne, gehen wertvolle Rohstoffe verloren. Außerdem können Schwermetalle in die Umwelt gelangen.

Gesetzesänderung in Aussicht

In Kürze will das Bundesumweltministerium eine Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes auf den Weg bringen, das unter anderem auch Maßnahmen zur Steigerung der Sammelmenge vorsehen soll.

Mehr dazu lesen Sie in der Pressemitteilung des Umweltbundesamtes