Harmonisierung der WEEE-Meldungen in Europa für 2020 geplant

Die Novellierung der WEEE-Richtlinie sollte zur Harmonisierung der nationalen Gesetze führen und zum Bürokratieabbau sowohl für die Hersteller als auch für die nationalen Register. Die europäischen Länder haben aber die Richtlinie auf nationaler Ebene unterschiedlich umgesetzt, daher existieren in den Ländern zum Beispiel weiterhin verschiedene Meldefrequenzen und Meldeformate.

Die nächsten Schritte der Umsetzung der WEEE-Richtlinie 2012/19/EU

Die Europäische Kommission plant daher in Zusammenarbeit mit dem European WEEE Registers Network (EWRN) - ein Zusammenschluss der europäischen nationalen Register für Elektro- und Elektronikgeräte - eine Vereinheitlichung der Meldungen für Unternehmen.

Laut Pressemitteilung stiftung ear vom 13.02.2019 dürfen sich Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten bereits ab dem 1. Januar 2020 „auf ein europaweit einheitlicheres Format bei der Registrierung ihrer Produkte einstellen. Gleiches gilt für die abzugebenden Ist-Input-Mitteilungen [monatlichen Meldungen] der in Umlauf gebrachten Geräte.

Weitere Verbesserungsansätze sind in der Diskussion

In der letzten Sitzung des European WEEE Registers Network (EWRN) wurden darüber hinaus weitere Verbesserungsansätze für eine mögliche WEEE3-Richtlinie diskutiert. Es gibt z.B. die Überlegung, mittelfristig die Kategorien 5 und 6 – sprich Kleingeräte und kleine Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik – in einer zu bündeln, um unnötige Bürokratie für die Hersteller zu beseitigen.

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