Produktcheck

Marktfähigkeitscheck und Beratung zu REACH, RoHS, CE & Co

Wenn Sie elektronische Produkte verkaufen, unterliegen Sie neben dem Elektrogesetz (ElektroG) häufig noch weiteren Vorschriften und Gesetzen wie zum Beispiel REACH, RoHS, CE und EuP. Konkrete Anforderungen darin betreffen etwa die Bereiche Produktsicherheit, elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) oder Funkeigenschaften.

Hersteller von Produkten müssen eigenverantwortlich prüfen, welchen Richtlinien und Gesetzen ihre Produkte unterliegen. Denn Produkte dürfen nur dann auf den Markt gebracht und in Betrieb genommen werden, wenn sie sämtliche gesetzliche Vorgaben erfüllen.

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Marktfähigkeitstest Beratung RohS REACH CE

Wir unterstützen Hersteller von elektronischen Geräten dabei, ihre Produkte rechtskonform zu verkaufen. In Kooperation mit der Umweltkanzlei Dr. Rhein - Beratungs- und Prüfgesellschaft mbH bieten wir eine Beratung mit umfassendem Produktcheck an. Unser Service für Sie:

  • Marktfähigkeits-Checkliste: Zusammenstellung von rechtlichen Vorgaben an Ihre Produkte
  • Marktfähigkeitsprüfung: Zusammenstellung rechtlicher Vorgaben an Ihre Produkte sowie Überprüfung, ob Ihre  Elektrogeräte tatsächlich den gesetzlichen Anforderungen entsprechen
  • Produktdatenblätter: Zusammenfassende Sicherheitsdatenblätter für Ihre elektronischen Geräte, in denen produktbezogene sicherheitsrelevante Informationen sowie arbeits- und umweltschutzrechtliche Vorgaben zusammengefasst werden. Diese können Sie intern nutzen oder an Ihre Kunden weiterreichen.
  • Beratung zu Themen wie REACH, RoHS, CE und EuP

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Ist Ihr Business vom Elektrogesetz (ElektroG) betroffen?

Rechtlicher Hintergrund: Das deutsche Elektrogesetz (ElektroG)

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz ist zum 13. August 2005 in Deutschland in Kraft getreten und wurde am 24. Oktober 2015 novelliert. Es setzt die europäische WEEE-Richtlinie 2002/19/EU (bzw. WEEE-Richtlinie 2012/96/EG) um und regelt das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten. Ziel des ElektroG ist die Rücknahmequote von elektronischen Produkten zum Schutz der Umwelt zu erhöhen. Das Gesetz nimmt Hersteller, Vertreiber oder Importeur von Elektrogeräten in die Pflicht sich an den Entsorgungskosten zu beteiligen (Produktverantwortung bzw. Rücknahme- und Entsorgungsverantwortung). Für diesen Zweck wurde die stiftung ear vom Umweltbundesamt mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben beliehen. Vor Verkaufsbeginn sind Hersteller verpflichtet, sich dort zu registrieren. Mehr Infos

Rechtlicher Hintergrund: REACH

REACH ist eine europäische Verordnung (EG 1907/2006), die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. Betroffen sind alle Hersteller, Importeure sowie Groß- und Einzelhändler, die ihre Produkte in der EU auf den Markt bringen. Laut REACH sind Unternehmen für die Sicherheit ihrer Produkte verantwortlich und müssen die Substanzen, die ihre Produkte enthalten, kennen. Abhängig von den enthaltenen Substanzen gelten unterschiedliche Auflagen für die Anmeldung, Zulassung und Information der Produkte. Ziel des Gesetzgebers ist die Gesundheit der Verbraucher und die Umwelt vor gefährlichen Chemikalien zu schützen.

Rechtlicher Hintergrund: RoHS

RoHS ist eine europäische Richtlinie (2011/65/EU), die am 21. Juli 2011 in Kraft getreten ist und ihren Vorläufer (2002/95/EG) ablöst. RoHS regelt die Verwendung und das Inverkehrbringen von Gefahrstoffen in Elektrogeräten und elektronischen Bauelementen. In Deutschland wurde die europäische Richtlinie durch die Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung umgesetzt. Ziel der Verordnung ist es gesundheits- und umweltschändliche Stoffe wie Blei, Quecksilber und Chrom aus elektronischen Produkten zu verbannen. Unternehmen müssen nachweisen können, dass sie RoHS-konform sind. Die Einhaltung der europäischen Richtlinie 2011/65/EU ist Vorrausetzung, um das CE-Zeichen an den Produkten anbringen zu können.

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Stefanie Kutzera
Stefanie Kutzera
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Erhalten Sie einen Überblick, welche länderspezifischen Verpflichtungen in Europa nach der WEEE-Richtlinie bestehen.